Der Bewerbungsprozess ist insgesamt transparent und es gibt keine wirklichen bösen Überraschungen. Ebenso wurden keine unerwarteten Fragen gestellt. Die organisation im Vorfeld war unkompliziert und die Kollegen voN Stern Stewart waren sehr hilfsbereit.
Der Bewerbungsprozess startet mt einer üblichen Online-Bewerbung (Lebenslauf, Motivationsschreiben, Zeugnisse). Anschließend wurde ich zum Bewerbertag nach München eingeladen (die Kosten für die Anreise und das Hotel wurden übernommen). Der Bewerbertag besteht aus einem Vormittags- und einem Nachmittagsteil. Der Vormittagsteil startet mit einer Begrüßung und einer kurzen Unternehmenspräsentation. Danach folgen drei (jeweils ca. 45 minütige) Interviews, welche kein klares Muster verfolgen, aber jeweils eine (wenigstens kurze) Case Study enthalten. Nach diesen drei Interviews bekommt man Feedback, ob man den Vormittagsteil bestanden hat, oder nicht. Wenn man diesen bestand hat, folgt eine gemeinsame Mittagspause. Anschließend folgt eine 30-minütige Präsentation mit anschließender DIskussion, für welche man 30 Minuten Vorbereitungszeit hat. Nach dieser bekommt man ebenso Feedback. Bei positivem Feedback hat man schließlich ein Parntergespräch. Wenn alles gepasst hat, bekommt man anschließend ein Angebot.
Generell wurden während des Prozesses die üblichen Consulting-Interview fragen gestellt: "Wieso Beratung?", Wieso Stern Stewart?". Ebenso wurden fragen nach der Motivation und nach spezifischen Erfahrungen gestellt: "In welcher Situation haben Sie ein Team geleitet". Ansonsten gab es keine spezifische Frage während des Interviews, welche mich "überrascht" hat. Eine spezielle Situation, während des Interviews war, als vor mich fünf Karten mit Stichworten zu verschiedenen Themenbereichen auf den Tisch gelegt wurden (bspw. Brexit). Ich sollte mir eine dieser Karten aussuchen und anschließend am Flipchart einen 2-minütigen Vortrag zu diesem Thema vorbereiten. Anschließend sollte ich vor den Interviewern präsentieren.
Ich empfehle Bewerbern, wie für jedes Consulting Interview, sich auf Cases und den Personal Fit Teil vorzubereiten. Bei SSCO sollte man ebenso bzgl. des Tagesgeschehens (politisch etc.) auf dem aktuellen Stand sein. Ansonsten empfehle ich Bewerbern entspannt in die Interviews zu gehen und unerwartete Situation mit kühlem Kopf anzugehen (Bspw. die angesprochene Präsentation am Flipchart).
Ich habe nach dem Vormittagsteil das Feedback bekommen, dass der Bewerbertag für mich nicht weiter gehen würde.
Dauert nur ein paar Sekunden und kostet nichts 🚀
Noch kein Mitglied?
Jetzt kostenfrei registrierenBereits Mitglied?
AnmeldenConsulting - Management Consulting