Der Bereich Consumer Goods hat mir besonders gut gefallen, da ich mich sehr gut mit den Projekten identifizieren konnte. Während meines Praktikums war ich nacheinander auf zwei Projekten, das erste für einen globalen Elektrokonzern, das zweite für eine führende deutsche Warenhauskette. Als Praktikant ist man bei Simon-Kucher & Partners in der Regel immer komplett in das Projektteam mit eingebunden. Ich persönlich habe mich nie wie ein "kleiner Praktikant" gefühlt, sondern eher als gleichwertiges Teammitglied. So konnte ich selbst Input mit einbringen, es wurde gemeinsam über Strategien und Lösungen diskutiert, und ich war bei Kundenterminen mit dabei. Meistens sind die Aufgaben vorrangig analytisch (Auswertung von Daten in Excel) oder konzeptionell (Strategien, Handlungsempfehlungen etc. entwickeln). Sehr praktisch ist die eigene Graphikabteilung, so muss man Folien nur grob erstellen oder aufmalen, und dann wird alles schön gemacht :) Zum Kunden wird man als Praktikant auf jeden Fall mitgenommen. Eines meiner Projekte war überwiegend vor Ort beim Kunden, beim anderen Projekt sind wir regelmäßig für Workshops oder Präsentationen für einen Tag zum Kunden nach Amsterdam gefahren. Das kommt wirklich auf das Projekt an, manche Praktikanten fliegen auch jede Woche nach Kopenhagen o.Ä. Auf jeden Fall ist es nicht so, dass dein Team vor Ort beim Kunden ist und du als Praktikant im Büro zurück gelassen wirst! Falls du vom Büro aus arbeitest (was durchaus oft vorkommt), dann einfach weil dein ganzes Projektteam nicht vor Ort beim Kunden ist, da man z.B. für Analysen oder Datenauswertungen ja nicht unbedingt vor Ort sein muss und es dann einfach bequemer ist.
Die Arbeitsatmosphäre war wirklich top. Auch im Vergleich zu meinen vorherigen Praktika muss ich sagen, dass alle - von Consultant bis Director - sehr offen waren, sich viel Zeit für mich genommen haben, und mich von Anfang an ins Team integriert haben. Außerdem war die Hilfsbereitschaft bei Simon-Kucher einfach extrem groß. Wenn ich Fragen hatte (was bei mir z.B. bei der Methodik & Anpassung einer Analysemethode auf unsere Ergebnisse der Fall war), wurde mir auch außerhalb meines Projektteams von allen Seiten Hilfe & Vorschläge angeboten. Dadurch hatte ich wirklich eine sehr steile Lernkurve. Die Arbeitszeiten sind natürlich auch projektabhängig, aber in der Regel Human. Bis 20 Uhr sollte man schon einrechnen, aber es ist auch durchaus möglich z.B. Freitags mal eine Stunde früher zu gehen wenn man sich seine Arbeit gut einteilt. Auf der anderen Seite gab es auch Wochen, in denen ich jeden Tag erst nach 23 Uhr zu Hause war.
Dauert nur ein paar Sekunden und kostet nichts 🚀
Noch kein Mitglied?
Jetzt kostenfrei registrierenBereits Mitglied?
Anmelden